ACHTSAMER MONTAG: Bewegst du dich symmetrisch wenn du läufst?

Dies ist eine Übersetzung von Danny Dreyers Serie „Mindful Monday“ auf chiliving.com

Bewegst du dich symmetrisch wenn du läufst? Das ist eine harte Frage, jedoch eine Wichtige, die du dir stellen solltest. Unsere Körper sind designed so zu funktionieren, dass alle Teile zur Bewegung beitragen. Die meisten dieser Teile arbeiten im Paar: unsere Beine, Arme und alle Muskeln, die es auf beiden Seiten im Körper gibt. Wenn eine Hälfte dieser Partie sich nicht im Zusammenspiel mit seinem Zwilling befindet, dann wird sich dein Körper nicht richtig ausbalanciert bewegen und beiliegende Muskeln aktivieren, um diese Diabalance zu kompensieren.

Mein rechter Fuß dreht sich nach außen, wenn ich vergessen meine Aufmerksamkeit darauf zu richten. Wenn dies passiert, dann überproniert mein rechter Fuß, meine rechte Leistengegend wird steif, mein rechtes IT-Band meldet sich und mein linkes Bein fühlt sich in seiner Bewegung eingeschränkt. Das nach außen Drehen des rechten Fußes erzeugt einen Dominoeffekt und bringt meine gesamte rechte Seite aus dem Tritt. Das führt dazu, dass meine linke Seite mehr arbeiten muss und hat den Effekt das mir einfach meine Energie abgezogen wird…wie wenn man ein Auto mit einem Loch im Benzintank fahren würde.

Wie findest du asymmetrische Bewegungen in deiner Lauftechnik? Hier sind drei Möglichkeiten wie du vorgehen kannst:

1. Bitte einen Freund darum dich zu filmen (z.B. mit dem Smartphone), während du direkt auf die Kamera zuläufst, beginne in einer Entfernung von 40m. Dann lasse dich auch filmen während du von der Kamera wegläufst. Wenn ihr euch dann das Video anschaut kannst du auf folgende Dinge achten:

  • Machen deine Arme die gleiche Bewegung? Hältst du eine Hand höher oder niedriger als die andere?
  • Hat dein Oberkörper vielleicht etwas Schlagseite?
  • Dreht sich ein Fuß nach außen?
  • Neigt sich dein Kopf zu einer Seite?
  • Neigt sich deine Hüfte herab, wenn du auf der anderen Seite landest?

Mit irgendeiner von diesen Einschränkungen zu laufen macht das Laufen anstrengender als nötig.

2. Ein noch akkuraterer Weg zu sagen, ob du dich asymetrisch bewegst, ist zu fühlen, ob sich ein Teil des „Paars“ nach dem Laufen müde anfühlt und der andere Teil nicht . Versuche durch Körperwahrnehmung zu fühlen, welche Seite sich akkurat bewegt  und versuche die andere Seite dieser Bewegung anzupassen, damit sie sich auch gut anfühlt.

3. Die akkurateste Methode um zu sagen, ob du dich asymmetrisch bewegst ist, sich von einem ChiRunning Instruktor beim Laufen beobachten zu lassen. Sie können dich von vielen Winkeln betrachten und dir Tips geben wie die Situation am besten zu korrigieren ist.

Denke immer daran, jedes Körperteil das nicht vollständig an der Gesamtbewegung beteiligt ist, erfüllt nicht seine Aufgabe und hat einen Einfluss auf die Gesamteffizienz der Bewegung. Es ist wie der Unterschied zwischen einem sauber eingestellten Motor und einem mit Zündaussetzern. Halte deine Bewegungen in Balance und laufe leicht für den Rest deines Lebens.

 

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Aus persönlichen Gründen bin ich nicht mehr als ChiRunning Trainer aktiv. Produktbestellungen werden noch bearbeitet. Auf www.chirunning.de findest du andere deutschsprachige Instruktoren.