ACHTSAMER MONTAG: Schwingen deine Beine nach hinten oder nach vorne?

Dieser Beitrag ist im Original in der Serie „Mindful Monday“ auf der Facebook Seite von ChiRunning/ChiWalking erschienen; Er gefiel mir jedoch so außerordentlich gut, das ich ihn in mein Blog übernommen und übersetzt habe.

Schwingen deine Beine nach hinten oder nach vorne?

Für einige von euch wird dies eine seltsame Frage sein. „Schwingen deine Beine nicht in beide Richtungen?“ wirst du fragen. Natürlich tun sie das, aber ich bin eher daran interessiert, in welche Richtung du sie BEABSICHTIGST,  schwingen zu lassen. Ich würde sagen, der häufigste Fehler den Läufer in ihrer Lauftechnik machen ist ein zu großer Schritt nach vorne… mit den Füßen nach VORNE greifen wenn sie laufen. Ich wage auch zu behaupten, das dies die Ursache von vielen Laufverletzungen ist: Knieschmerzen, brennende Oberschenkel, Hüftprobleme, Schmerzen im unteren Rücken, Schienbeinkantensyndrom, Zerrungen des hinteren Oberschenkels, Reizungen der Achillessehnen, Zerrungen der Waden und sogar Fersensporn.

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Im ChiRunning ist die Absicht immer darauf ausgerichtet, den Beinen ZU ERLAUBEN nach hinten zu schwingen, dann führt die gummiartige Rückzugbewegung, die durch die Dehnung deiner Hüftbeuger entsteht, deinen Fuß wieder nach vorne, um wiederum einen neuen Schwung nach HINTEN starten zu können. Der beste Ort für die Landung dieses nach vorne schwingenden Fußes ist entweder unter oder hinter deinem Knie. Wenn du zu weit nach vorne greifst und vor deinem Knie landest, dann ziehst du grundsätzlich jedesmal die Bremse wenn du landest. Das ist nicht nur ineffizient (denn du verringerst dein Vorwärtsmomentum) sondern es ist sogar gefährlich, wie du an der langen Liste von Verletzungen sehen kannst, die ein zu großer Schritt nach vorne verursachen kann.

Mein Ratschlag? Halte deine Knie immer gebeugt während du läufst, halte deinen unteren Rücken so entspannt wie möglich, ziehe nicht die Zehen nach oben, während dein Fuß nach vorne schwingt und am Allerwichtigsten, lasse deinen Fuß nicht vor deinen Knien landen. Das ist natürlich alles leichter gesagt als getan, jedoch ist die beste Möglichkeit auf die richtige Spur mit deinem Beinschwung zu kommen die, die Wahrnehmung in deinem Kopf darüber zu ändern, wie sich deine Beinschwung anfühlt. (oder anfühlen sollte). Anstelle mit den Beinen nach VORNE zu schwingen, lass sie von selber nach vorne kommen, indem du in einem leichten nach vorne Lehnen balancierst. Und traue dem elastischen Gummizug in deinen Hüftbeugern zu, dein Bein von selbst wieder in die Ausgangsposition zu bringen, um den nächsten Schwung zu beginnen. Es ist erstaunlich wieviel passieren kann, wenn du dich wahrhaftig entspannst.

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