Verändert sich meine Schrittfrequenz wenn ich bergab Laufe?

Sollte sich meine Schrittfrequenz beim bergab Laufen verändern?

So sieht das Ganze in Aktion aus: (Auschnitt aus der ChiWalkRun DVD)

ChiRunning Downhill Focuses Clip from Chi Living on Vimeo.

Dies eine deutsche Übersetzung von Danny Dreyers Originalartikel.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABergablaufen kann sehr viel Spaß machen und bietet eine tolle Gelegenheit um schnell zu werden. Jedoch unterscheidet es sich deutlich vom Laufen in der Ebene. Die Schwerkraft zieht natürlich viel mehr nach unten als beim Laufen im Flachen oder beim bergan Laufen, gerade deshalb ist es besonders wichtig die Aufprallstöße zu minimieren. Unsere spezielle ChiRunning Technik für bergrunter macht es sicherer, schneller und leichter bergab zu laufen. Den meisten von uns wurde nie beigebracht, wie man Hügel und Berge richtig läuft, deshalb sind diese Tips für Laufanfänger, aber natürlich auch für erfahrene Läufer geeignet.

Hier ist eine Frage zum Hügellaufen die im Forum (englisch) von ChiRunning.com gepostet wurde.
„Ich folge dem ChiRunning 10km Trainingsplan  und da mein Wettkampf hügelig sein wird, habe ich Hügel mit in mein Training aufgenommen. Und nun zu meiner Frage: „Wenn ich auf einem langen und stetigen Gefälle laufe, dann kann ich richtig spüren wie die Schwerkraft mich nach vorne zieht. Manchmal erhöht das Ziehen der Schwerkraft meine Schrittfrequenz, soll ich das geschehen lassen oder soll ich die Schrittfrequenz auf 170-180 begrenzen?“

und hier die Antwort:
Leichtes Gefälle: Wenn du ein leichtes Gefälle hinab läufst, dann solltest du deine ChiRunning Form grundsätzlich fast so beibehalten wie in der Ebene, also leicht von den Sprunggelenken aus nach vorne lehnen, während du 170-180 Schritte pro Minute machst. Dabei übst du deine Hüften zu entspannen und deinen Schritt nach hinten zu öffnen während sich deine Geschwindigkeit erhöht. Auf diese Art und Weise zu laufen erfordert, dass dein Oberkörper vorne bleibt, während du den Berg hinunter lehnst, dadurch spürst du eine stärkere Aktivierung deines unteren Rumpfes um den Oberkörper vorne zu halten.
Die Schrittlänge bergrunter zu verlängern ist eine natürliche Sache. Beim ChiRunning jedoch wird nicht mit dem Fuß weiter nach vorne gegriffen, sondern dem Becken wird erlaubt zu rotieren und dadurch öffnet sich dein Schritt nach hinten. Das Resultat sind zwei Dinge: 1. Du kannst in einem schnelleren Gang laufen ohne die Schrittfrequenz zu erhöhen. Und 2. Deine Beckenrotation schwingt dein Bein nach hinten und schützt somit deine Knie und Oberschenkel vor zuviel Stößen durch die auf dich zukommende Straße.

Steileres Gefälle: Wenn der Hügel steiler wird, dann wirst du das Bedürfnis verspüren „in die Eisen zu gehen“ um deine Dirt_Trail1344946_47752962Geschwindigkeit unter Kontrolle zu halten. In diesem Fall solltest du dann das Lehnen reduzieren um deine Geschwindigkeit zu regulieren. Deine Schrittlänge wird sich verkürzen und deine Schrittfrequenz wird sich erhöhen, sobald der Hügel steiler wird. Der beste Weg um die Stöße auf deinen Körper bei steilen Gefällen zu verringern ist deinen ganzen Körper zu entspannen, deinen Körper in eine aufrechte Position zu bringen, deinen Schritt zu verkürzen und deine Füße anzuheben sobald sie den Boden berühren (anstelle mit deinem gesamten Gewicht auf deinem Fuß hart aufzukommen).

Diese Methode eine steiles Gefälle zu laufen bricht mit allen ChiRunning Regeln die in der Ebene und bei leichtem Gefälle gelten, schaue dir deshalb am besten die Hills&Trails DVD an, um diese Technik sauber zu meistern oder besuche einen Aufbaukurs oder ein Personal Training.

Auch die ChiWalkRun DVD bietet einen guten Einblick in die Hügel Techniken.

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Aus persönlichen Gründen bin ich nicht mehr als ChiRunning Trainer aktiv. Produktbestellungen werden noch bearbeitet. Auf www.chirunning.de findest du andere deutschsprachige Instruktoren.